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"Kleines Richtfest für große Halle" OVZ Artikel vom 23.09.2008
Am 23.09.2008 erschien ein Artikel über das Richtfest unserer neuen Halle in der OVZ:
Kleines Richtfest für große Halle
HKM Fahrzeugbau Altenburg will 800 000 Euro investieren
Altenburg. „Lassen Sie uns heute ein kleines Richtfest feiern“, empfing Geschäftsführer Torsten Mundry am Freitag die Gäste auf dem Betriebsgelände des HKM Fahrzeugbau Altenburg. Das Fest galt dem Neubau einer zweiten, rund 600 Quadratmeter großen Fertigungshalle, die künftig die Produktion von Pkw-Anhängern aufnehmen soll. Durch die Verlagerung von Kapazitäten werden Flächen in der alten Produktionshalle frei, die noch aus Arewa-Zeiten stammt. Als zweiter Schritt wird nun daran gedacht, die Lkw-Anhänger-Produktion zu rationalisieren. Insgesamt wollen die Eigentümer etwa 800 000 Euro am Standort Altenburg investieren, um in den nächsten Jahren dem stärker werdenden Wettbewerb entgegentreten zu können. „Damit wollen wir in erster Linie die Arbeitsproduktivität verbessern und die Produktionsprozesse effektiver gestalten“, erklärte Mundry.Er ist einer der drei Geschäftsführer des Altenburger Betriebes. HKM steht für Ulrich Heider, Günther Kurch und Torsten Mundry. Den drei Männern ist zu danken, dass Altenburg auch nach der Wende ein Standort für Fahrzeugbau geblieben ist. Als 1994 das Ende für den Nachfolger der ehemaligen Arewa auf dem Gelände an der Poststraße drohte, entschlossen sie sich zu einer Übernahme und gründeten im Rahmen eines Management-Buy-Out-Projekts eine GmbH. Damals hatte das Unternehmen 24 Mitarbeiter, heute sind es rund 80, die in Produktion und Service tätig sind. „Die HKM Fahrzeugbau hat in den letzten Jahren eine stabile Entwicklung genommen“, so Mundry.Fahrzeugbau und Instandsetzung haben Tradition in Altenburg. Noch heute sprechen ältere Altenburger, wenn sie an das Areal an der Poststraße denken, von der Arewa. Bis zur Wende hatten dort über 600 Menschen Arbeit. Unter anderem wurde Kfz-Militärtechnik für die Armee instandgesetzt, zum Beispiel Tankwagen des Typs Ural. Mit der Wende kam dafür zwangsläufig das Aus. Projekte mit dem Bau von Omnibussen scheiterten.Heute reicht die Produktpalette von Kippfahrzeugen und Tiefladern bis zu Pferdetransportanhänger und Transportfahrzeugen für die Landwirtschaft, Lkw-Aufbauten und Anhängern für Abroll- und Absetzsysteme. Für Letztere hat das mittelständische Unternehmen kürzlich ein Dekra-Zertifikat erhalten. Neben der Produktion wird auf Service und Reparaturen besonderer Wert gelegt. Edeltraud Peschel
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